Erfahrung

2009 stand ich das erste Mal auf einer Yogamatte in einem Yoga-Workshop für Einsteiger. In dieser Stunde kam ich zu einer intensiven Begegnung mit mir. Ich konnte mich und meinen Körper auf einer Ebene spüren, die bisher nicht in mir existierte. Das machte mir Angst. So merkte ich ab dem ersten Kontakt auf der Matte, dass Yoga für mich mehr ist, als nur Körperübungen auszuführen, ohne mehr über Yoga zu wissen. Ich erinnerte mich immer wieder an das Gefühl, traute mich aber erstmal nicht weiter hin zu schauen. 2011, nach der Geburt meines ersten Kindes führte mich der Weg zu einem Yoga Kurs, die Erinnerung kam wieder und ich war zutiefst berührt vom Singen in dem Kundalini Yoga Kurs zur Rückbildung - so begann ein neuer Weg mit meinem Baby... Die Verbindung von Körper, Geist und Seele bekam immer mehr Platz in mir und meine bisherigen Konzepte wurden mir immer klarer und klarer, nun konnte ich beginnen damit zu arbeiten. So lernte ich viele Yogastile und Yogalehrer kennen, bis ich 2017 zum Ashtanga Yoga kam. Hier fühle ich mich absolut verbunden, angenommen, einfach bei mir angekommen. Die Ashtanga Praxis, verbunden mit Pranayama (Atemtechnik), Meditation und Philosophie lässt mich die Lebendigkeit des Lebens spüren und die tägliche Praxis ermöglicht es mir, auch wenn die Impulse des Lebens mich wieder mal überwältigen, Ruhe in meinem Geist zu finden und mit Demut und Gelassenheit zurück in meinen Alltag zu gehen.